Obwohl der Aktienhandel in der Finanzkrise zeitweilig in Verruf geraten ist, zählt dieser Handel doch bereits seit mehr als hundert Jahren zu den normalen Vorgängen im Wirtschaftsleben.
Wie funktionieren Aktien?
Dabei stellen Aktien grundsätzlich nichts anderes dar als ein Anteil an dem Unternehmen. Wer demnach Aktienbesitzer von VW ist, ist damit auch Miteigentümer des Autoherstellers. Jeder Aktie steht demnach ein festgesetzter Anteil am Unternehmen entgegen.
An Börsen wird über zukünftige Erträge spekuliert
Im Unterschied zu anderen Unternehmensanteilen sind Aktien jedoch Anteilsscheine, die an Börsen frei gehandelt werden können und deren Preise stetig steigen und fallen. Dabei ist jedoch stets ungewiss, in welche Richtung sich die Preise in nächster Zeit entwickeln. Aktienhändler versuchen deshalb, über ein gutes Timing von Aktienankauf und -verkauf Kursgewinne zu erzielen. Lediglich wer Aktien sehr lange besitzen möchte, richtet sich nach der möglichen Dividende, die Aktien abhängig vom Unternehmensgewinn jährlich ausschütten.
Kurzfristige Aktienhandelsstrategien bestimmen den Aktienpreis
Generell geben hier Aktienbarometer und Indizes einen guten Überblick, ob die Aktienkurse gerade generell steigen oder generell fallen. Je nach der Einschätzung des Marktes sowie nach Einschätzungen von zum Beispiel zahlreichen Börsengurus bezüglich eines Unternehmens, können Anleger sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen, und so in kurzer Zeit hohe Gewinne – oder hohe Verluste – einfahren.
Wie kaufe ich Aktien?
Für den Handel mit Aktien wird ein Wertpapierdepot benötigt. Dieses kann sowohl bei einer Filialbank
als auch einem Online-Broker eröffnet werden. Die Internetanbieter liegen bei der Höhe der Ordergebühren meist deutlich unter dem Filialbankangebot. Sie bieten auch, die mittlerweile oft genutzte, Möglichkeit des mobilen Tradens (bspw. mit Smartphone-Apps, W-Lan, Netbooks mit Surfsticks usw.) Zu beachten ist jedoch, dass Online-Broker (bis auf wenige Ausnahmen) keine Beratung anbieten, sondern „nur“ die Trades abwickeln.
Mehr zu den aktuellen Depotangeboten im Broker Vergleich.
Die Eröffnung eines Aktiendepots
Nach der Auswahl eines passenden Brokers erfolgt die Online-Kontoeröffnung. Diese besteht meist aus dem Ausfüllen von ca. 3-4 Online-Formularseiten. Des Weiteren ist ein PostIdent-Verfahren bei einer Filiale der Deutschen Post nötig. Weitere Informationen zur Depoteröffnung auf depoteröffnen.org.
Musterdepots als Alternative für Anfänger
Börseneinsteiger, die anfangs nur mit virtuellem Geld Aktien kaufen möchten, können dies einfach und kostenlos mit einem Musterdepot tun. Neben den Trades können auch Watchlisten angelegt werden, mit Charts (siehe DAX-Kurve) und Infos zu den beobachteten Favoriten.
Wo gibt es Informationen zum Aktienhandel?

Zur Aneignung des Grundwissens über die Vorgänge an Börsen, gibt es eine Fülle an passenden Büchern. Die Zielgruppe ist weit gestreut: Vom Schnelleinstige für Anfänger bis zu komplexen Aktienstrategien für Daytrader.
Zur verfolgung aktueller Entwicklungen eignen sich Zeitschriften, Informationsportale (z.B. onvista.de) und tagesaktuelle Blogs. Im Börsengeschehen geläufige Begriffe finden sich im Börsen ABC.
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